ALS OB
– EINE SZENARIOARBEIT ZU KRIEGSSCHAUPLÄTZEN von VOLL:MILCH
[Kostüm & Bühne & kollektiver Prozess & Grafik]








Oktober 2023
Mit ALS OB erforscht VOLL:MILCH das Denken, Entwerfen und Probieren von Zukunft anhand von Szenario-Räumen als eine Praxis des Inszenierens. In einer szenischen Installation werden aktuelle und historische Szenariotechniken von Militärapparaten mit dem Komplex der Inszenierung im Theater in ein Verhältnis gesetzt, durchgespielt und kritisch hinterfragt. Ausgehend von unterschiedlichen Recherchereisen wird die besondere Bedeutung der Sichtbarkeit, Simulation und Kalkulation sowie Tarnung und Vortäuschung von Raum im „theatre of war“ zur Aufführung gebracht.
- 2024 nominiert für das Best OFF Festival Freier Theater Niedersachsen
- 2024 Auszeichnung als eine der bemerkenswertesten Inszenierungen beim Avant Art, dem Festival der Freien Darstellenden Künste in Thüringen.
„Die szenische Installation ‚ALS OB – Eine Szenarioarbeit zu Kriegsschauplätzen‘ des Hildesheimer Theaterkollektivs VOLL:MILCH seziert akribisch, mit großer Ruhe und unerwartetem Humor Strategien der militärischen Szenarioarbeit mit Blick auf Inszenierungspraxen im Theater. Souverän führt die Inszenierung das Publikum durch verschiedene physische Räume, befragt Expert*innen und schafft es, ohne die so naheliegenden moralisch aufgeladenen Fragen auszukommen, die im Anschluss an das Erlebte von ganz allein unter die Haut kriechen.“
Jurystatement Best OFF Festival Freier Theater Niedersachsen (Céline Bartholomaeus, Heike Bröckerhoff, Jan Fischer, Marc-Oliver Krampe, Ronja Losert, Als Scout: Nele Rennert)
Von und mit: VOLL:MILCH (Stephan Mahn, Birk Schindler, Sebastian Rest, Ekaterina Trachsel)
Bühne und Kostüm: Anne Ferber
Recherche und Konzeption: VOLL:MILCH, Anne Ferber, Moritz Friese
Dokumentation: Moritz Friese
Trailer & Fotos: Robin Alberding
gefördert von:
Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Friedrich Weinhagen Stiftung
Rechercheprozess gefördert vom:
Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR
In Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim.



gefördert von:
Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Friedrich Weinhagen Stiftung
Rechercheprozess gefördert vom:
Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR
In Kooperation mit dem Theaterhaus Hildesheim.