SHOW UP! Folge 1–3
Eine Theater-Serie von und mit jungen Akteur*innen |Arnold+Bianka Kollektiv
[Kostüm & Bühne & kollektiver Prozess]










2022/23
MoKS Theater Bremen, Brauhauskeller
|+12
Von und mit:
Malin Sofie Autzen,
Dewi Katharina Frese,
Hannah Gerken,
Ege Laleci,
Ekin Laleci,
Lilly Lenzschau,
Tom Schneider,
Tashi Thumann,
Pia Wohltmann
Bands: The Cave (Folge 1),
Halftime (Folge 2),
Young Diamondz (Folge 3)
Regie: Valeska Fuchs, Fabian Eyer
Bühne und Kostüme: Anne Ferber
Musik: Fabian Eyer
Licht: Willy Klose, Clara Lechner
Video und Ton: Timo Block
Fotos: Jörg Landsberg
In der Spielzeit 2022/23 arbeitete Arnold&Bianka über die ganze Spielzeit hinweg mit einem Ensemble aus jungen Akteur:innen zusammen und entwickelte die Theater-Serie SHOW UP! mit drei eigenständigen Premieren.
Thema der Serie war das Serienschauen selbst, eine Auseinandersetzung mit Binge-Watching und Klischees verschiedener populärer Serien-Genres. Stück für Stück entfaltete sich die Geschichte einer Gruppe von Freund*innen, die sich regelmäßig zum gemeinsamen Fernsehen trifft.
Jeder Folge von SHOW UP! war ein anderes Genre zugeordnet (Sitcom, Mystery, Science Fiction) und so lief der fiktive Fernsehabend bei jeder Folge auf eine andere Art aus dem Ruder, meist ausgelöst durch den rätselhaften Neuankömmling Jeremy.
Zudem hatte bei jeder Folge eine andere Bremer Schüler*innenband einen Gastauftritt in der Serie und spielte im Anschluss ein Konzert. SHOW UP! sollte also nicht nur ein Theaterprojekt, sondern auch ein Begegnungsort sein. Benno Schirrmeister beschreibt das in der taz (25.1.23) als „schlaue Antwort des mehrfach ausgezeichneten Jugendclubs des Bremer Theaters auf die krisenhafte Postcorona-Situation.“
Iris Hetscher schreibt am 3.7.23 im Weserkurier:
„Zum Staffelfinale kann man alle Beteiligten nur beglückwünschen. „SHOW UP!“ ist ein Format jenseits des üblichen Kanons, und es funktioniert als leichtfüßige Parodie, weil es bis zum Schluss stimmig ist. (…) Vor allem aber merkt den Akteurinnen und Akteuren an, wie viel Spaß es ihnen macht – und der Funke ins Publikum sprang jedes Mal sofort über.“